Stoffwechsel im Ungleichgewicht? 7 häufige Ursachen und wie Sie ihn natürlich unterstützen können
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Hast du Probleme mit Gewichtszunahme, wenig Energie, frierst leicht und erlebst Gehirnnebel – obwohl du dich gesund ernährst und Sport treibst?
Dann könnte dein Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht geraten sein. Stoffwechselprobleme betreffen Tausende von Frauen in Norwegen, und viele erhalten nicht die richtige Hilfe. In diesem Beitrag erklären wir, was eine Unterfunktion der Schilddrüse eigentlich ist, warum sie so viele Frauen betrifft – und was du selbst tun kannst, um das hormonelle Gleichgewicht und den Stoffwechsel auf natürliche Weise zu unterstützen.
Was ist Stoffwechsel – und warum ist er so wichtig?
Der Stoffwechsel ist der Motor des Körpers. Er steuert, wie schnell Ihre Zellen arbeiten, wie effizient Sie Energie verbrennen und wie der Körper Gewicht, Temperatur, Stimmung und Hormone reguliert.
Ihre Schilddrüse produziert die Stoffwechselhormone T3 und T4, die fast alle Körperfunktionen beeinflussen.
Wenn der Stoffwechsel niedrig ist (Hypothyreose), fährt der Körper in den Energiesparmodus – und Sie können erleben:
- Gewichtszunahme, besonders im Bauchbereich
- Müdigkeit, niedrige Energie und Gehirnnebel
- Haarausfall, trockene Haut und Frieren
- Träge Verdauung und schlechte Magenfunktion
- Stimmungsschwankungen oder Niedergeschlagenheit
Warum betrifft Stoffwechselprobleme besonders Frauen?
Hier sind die häufigsten Ursachen, warum der Stoffwechsel bei Frauen aus dem Gleichgewicht gerät.
1. Hormonelle Schwankungen
Wechseljahre, Schwangerschaft und Menstruation beeinflussen die Spiegel von Östrogen und Progesteron – Geschlechtshormone, die wiederum den Stoffwechsel beeinflussen. Viele Frauen erleben nach dem 35.–40. Lebensjahr ein Ungleichgewicht, wenn sich die Hormone natürlich zu verändern beginnen. Dies kann die Funktion der Schilddrüse stören und den Körper anfälliger für eine Unterfunktion und Gewichtszunahme machen. Hormonelle Schwankungen in den Wechseljahren sind ein häufiger Auslöser für Stoffwechselprobleme.
2. Autoimmunerkrankung (Hashimoto-Thyreoiditis)
Die häufigste Ursache für eine Unterfunktion der Schilddrüse bei Frauen ist Hashimoto – eine Autoimmunerkrankung, bei der das körpereigene Immunsystem die Schilddrüse angreift. Hashimoto betrifft besonders Frauen, oft in Phasen großer hormoneller Veränderungen, wie nach der Geburt oder in der Perimenopause. Das Ergebnis ist eine allmählich verringerte Produktion von Stoffwechselhormonen mit Symptomen wie Müdigkeit, Gewichtszunahme, Haarausfall und Niedergeschlagenheit.
3. Stress und Schlafmangel
Lang anhaltender Stress und schlechter Schlaf erhöhen den Cortisolspiegel – das Stresshormon des Körpers – was die Umwandlung von T4 in das aktive Stoffwechselhormon T3 hemmen kann. Außerdem wird der Körper wichtiger Nährstoffe beraubt und hat weniger Zeit für Erholung und Hormonbalance. Frauen mit hohem Stresslevel und schlechter Schlafqualität erleben oft Erschöpfung, einen langsamen Stoffwechsel und eine schlechtere Gewichtskontrolle.
4. Nährstoffmängel
Frauen haben oft einen erhöhten Bedarf an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen – besonders im Zusammenhang mit Menstruation, Schwangerschaft und Wechseljahren. Ein Mangel an Jod, Selen, Zink, Magnesium, Eisen und B12 kann die Produktion und Regulierung der Stoffwechselhormone stören. Schlechte Darmgesundheit, niedrige Magensäure oder die Einnahme bestimmter Medikamente (wie Säureblocker) können die Aufnahme dieser Nährstoffe verringern.
5. Ein Ungleichgewicht im Magen
Die Darmgesundheit spielt eine entscheidende Rolle für den Stoffwechsel. Etwa 20 % des Stoffwechselhormons T4 werden im Darm in das aktive T3 umgewandelt. Dies setzt ein gutes Gleichgewicht der Bakterien, eine hohe Magensäure und eine intakte Darmschleimhaut voraus. Magenprobleme wie Reizdarm, Leaky Gut, Blähungen oder Verstopfung können daher sowohl die Nährstoffaufnahme als auch die Hormonregulation beeinträchtigen. Die Magen-Hirn-Achse beeinflusst zudem, wie der Körper auf hormonelle Signale der Schilddrüse reagiert.
6. Erhöhte Belastung durch Umweltgifte
Frauen sind täglich hormonell wirksamen Chemikalien ausgesetzt, die über Hautpflege, Kosmetik, Plastikverpackungen und Reinigungsmittel aufgenommen werden. Stoffwechselregulierende Hormone können durch Substanzen wie BPA und Phthalate gestört werden. Zudem kann eine überlastete Leber und eine geschwächte Entgiftungskapazität die Umwandlung der Stoffwechselhormone hemmen und langfristig zu hormonellen Ungleichgewichten führen.
7. Geringe Muskelmasse und reduzierte Verbrennung
Frauen haben von Natur aus weniger Muskelmasse als Männer, was zu einem niedrigeren Grundumsatz führt. Wenn der Stoffwechsel zusätzlich niedrig ist, sinkt die Verbrennung noch weiter. Das Ergebnis ist, dass viele zunehmen – besonders am Bauch – selbst ohne Ernährungsumstellung. Viele versuchen, weniger zu essen, aber das verschlimmert das Problem: Der Körper senkt den Stoffwechsel weiter. Um den Stoffwechsel anzukurbeln, muss man genug essen, oft genug und idealerweise Krafttraining und Proteinzufuhr kombinieren, um Muskeln zu erhalten und aufzubauen.
Was können Sie selbst tun, um den Stoffwechsel natürlich zu unterstützen?
Stoffwechselprobleme sind komplex, aber es gibt viel, was Sie selbst tun können, um den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Indem Sie Ihre Hormone unterstützen, richtig essen und auf Ihren Magen achten, schaffen Sie die besten Voraussetzungen für eine optimale Funktion der Schilddrüse.
Hier sind 7 konkrete und natürliche Maßnahmen, mit denen Sie beginnen können:
1. Essen Sie genug – und oft genug
Einer der häufigsten Fehler, den Frauen bei einem langsamen Stoffwechsel machen, ist zu wenig zu essen. Viele reduzieren Kalorien und lassen Mahlzeiten aus, in der Hoffnung abzunehmen – aber das verschlimmert die Situation nur.
Wenn Sie zu wenig essen, senkt der Körper den Stoffwechsel, um Energie zu sparen. Der Stoffwechsel wird noch langsamer, und der Körper schaltet in den Sparmodus. Das Ergebnis? Sie nehmen leichter zu, verlieren Energie und die hormonelle Balance gerät aus dem Gleichgewicht.
Um den Stoffwechsel zu unterstützen, müssen Sie genug Energie zu sich nehmen, besonders ausreichend Protein und gesunde Fette. Das sind die Bausteine, die Ihre Hormone brauchen. Essen Sie regelmäßig über den Tag verteilt – und vermeiden Sie lange Phasen ohne Nahrung.
Was ist „genug“? Als Faustregel sollte jede Mahlzeit eine gute Proteinquelle (Eier, Fisch, Linsen, Kollagen, Proteinpulver), gesunde Fette (Olivenöl, Avocado, Nüsse) und Gemüse enthalten. Essen Sie gern drei Hauptmahlzeiten und einen Snack – und hören Sie auf Ihren Körper.
2. Kümmern Sie sich um Ihren Magen
Magen und Stoffwechsel hängen eng zusammen. Rund 20 % des Stoffwechselhormons T4 werden im Darm in aktives T3 umgewandelt – und das setzt eine gute Darmflora, hohe Magensäure und ein ausgewogenes Mikrobiom voraus.
Ist Ihr Magen aus dem Gleichgewicht – mit Blähungen, Verstopfung, Sodbrennen oder Reizdarm – kann das den Stoffwechsel verlangsamen.
So unterstützen Sie die Magengesundheit:
- Essen Sie enzymreiche Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi, Ananas und fermentiertes Gemüse.
- Fügen Sie täglich Probiotika und Präbiotika hinzu – entweder durch Nahrung oder Ergänzungen.
- Vermeiden Sie zu viel Zucker, ultraverarbeitete Lebensmittel und künstliche Süßstoffe.
- Trinken Sie warmes Wasser und Kräutertee – das regt die Verdauung an.
- Nehmen Sie bei Bedarf gerne ein breit gefächertes Verdauungsenzym vor den Mahlzeiten ein.
Ein gesunder Darm sorgt für bessere Nährstoffaufnahme, Hormonproduktion und Stoffwechsel – und ist immer ein guter Ausgangspunkt.
3. Konzentrieren Sie sich auf natürliche Detox und Leberunterstützung
Die Leber spielt eine entscheidende Rolle im Stoffwechsel. Sie hilft bei der Umwandlung von T4 in T3, scheidet überschüssige Hormone aus und entgiftet Umweltgifte, die die Schilddrüse stören können.
Unterstützen Sie die Leber mit:
- Bitterstoffe wie Pusteblume, Mariendistel, Kurkum und Artischocke
- Ausreichend Wasser, Bewegung und Ballaststoffe
- Reduzieren Sie Alkohol, Koffein und synthetische Zusatzstoffe
- Grünes Gemüse, Zitronenwasser und pflanzliche Ernährung
Eine milde, tägliche Detox ist effektiver als extreme Kuren – und viel nachhaltiger für das hormonelle Gleichgewicht.
4. Weniger Stress, mehr Schlaf
Chronischer Stress erhöht das Cortisol, das die Umwandlung der Stoffwechselhormone blockiert und das Immunsystem schwächt. Schlafmangel hat eine ähnliche Wirkung – und viele Frauen mit Schilddrüsenunterfunktion haben Schwierigkeiten einzuschlafen oder durchzuschlafen.
Priorisieren:
- 7–9 Stunden Schlaf pro Nacht
- Regelmäßiger Tagesrhythmus (zu gleichen Zeiten ins Bett gehen und aufstehen)
- Tageslicht am Morgen und wenig Bildschirm am Abend
- Aktivitäten, die den Puls senken: Spaziergänge in der Natur, Atemtechniken, Yoga oder ein warmes Bad
Ein ruhiges Nervensystem ist entscheidend für das hormonelle Gleichgewicht.
5. Versorge dich mit den richtigen Nährstoffen
Die Schilddrüse benötigt mehrere spezifische Vitamine und Mineralstoffe, um richtig zu funktionieren. Viele Frauen haben einen Mangel an diesen Nährstoffen, ohne es zu wissen.
Besonders wichtig sind:
- Jod – natürlich enthalten in Algen/Kelp
- Zink – wichtig für die Hormonproduktion und das Immunsystem
- Selen – schützt die Drüse vor oxidativem Stress
- Magnesium – unterstützt das Nervensystem, den Schlaf und die Hormonproduktion
- Vitamin D und B12 – regulieren das Energieniveau und das hormonelle Gleichgewicht
- Omega-3 – lindert Entzündungen und unterstützt das hormonelle Gleichgewicht
Verwende gerne natürliche und gut aufnehmbare Formen – und setze Qualität über Quantität. Die Produkte von Aarja Health sind genau mit diesem Gedanken formuliert.
6. Bewege dich klug
Bei niedrigem Stoffwechsel kann der Körper empfindlicher auf Stress reagieren – auch auf physischen Stress. Schweres, langanhaltendes Training kann manchmal den gegenteiligen Effekt haben.
Wähle lieber:
- Spaziergänge, Krafttraining mit moderater Intensität
- Mobilitätsübungen, Yoga und sanfte Bewegung
- Tanzen, Schwimmen oder Aktivitäten, die Freude bereiten
Bewegung unterstützt die Verdauung, das Hormonsystem und nicht zuletzt die Stimmung.
7. Höre auf deinen Körper – und sei geduldig
Der Stoffwechsel gerät selten über Nacht aus dem Gleichgewicht – und es braucht Zeit, ihn wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Indem Sie den Körper von innen mit ausreichend Nährstoffen, Ruhe, Rhythmus und guten Routinen aufbauen, werden Sie langsam aber sicher mehr Energie, Klarheit und Stabilität erleben.
Produkte von Aarja Health, die den Stoffwechsel unterstützen können
Unsere reinen, sicheren und wirksamen Nahrungsergänzungsmittel mit nordischem Superfood können besonders bei niedrigem Stoffwechsel und hormonellem Ungleichgewicht hilfreich sein. Sie unterstützen die Schilddrüse, die Magen-Gesundheit und das Energieniveau – ganz natürlich, von innen heraus.
Kelp (natürliches Jod)
Kelp liefert natürliches Jod aus Braunalgen, das der Körper zur Produktion der Stoffwechselhormone T3 und T4 verwendet. Dies ist ein ideales und schonendes Supplement für Frauen in den Wechseljahren oder bei Verdacht auf Jodmangel.
Zink + Vitamin C
Zink ist entscheidend für die Umwandlung von T4 in aktives T3 – und für die Hormonproduktion allgemein. Zinkmangel ist bei Frauen häufig, besonders während der Menstruation und in den Wechseljahren. Vitamin C verbessert die Aufnahme und unterstützt das Immunsystem sowie die Hautgesundheit.
Kurkumin + Ingwer + B12
Ein starkes entzündungshemmendes Supplement, das auch mentale Klarheit und Energie liefert. Kurkumin und Ingwer tragen zur Reduzierung von Entzündungen im Körper bei – die oft den Stoffwechsel hemmen – während B12 die Energieproduktion und das Nervensystem unterstützt.
Omega-3 Krill
Omega-3-Fettsäuren dämpfen Entzündungen und unterstützen hormonelles Gleichgewicht, Herzgesundheit und Gehirn. Dies ist wichtig bei Stoffwechselbeschwerden, die oft mit Entzündungen und niedriger Energie verbunden sind.
Magnesium-Bisglycinat
Magnesium ist ein essentielles Mineral für Hormonbalance, Schlaf und Nervensystem. Die Bisglycinat-Form ist sehr gut aufnehmbar und magenfreundlich – und wird besonders bei niedrigem Stoffwechsel, Stress und Schlafstörungen empfohlen.
OptiMSM + Vitamin C
MSM (organischer Schwefel) unterstützt das körpereigene Entgiftungssystem, das wichtig für den Stoffwechsel und die Hormonregulierung ist. OptiMSM von Aarja ist mit Vitamin C kombiniert für eine bessere Aufnahme und wirkt reinigend, energiespendend und stärkend auf Gelenke, Haut und Immunsystem.
Tipp: Beginnen Sie mit einer einfachen Routine
- Morgen: Kelp + Kurkumin + OptiMSM
- Mittagessen: Omega-3 + Vitamin C + Zink
- Abend: Magnesium + eiweißreiches Abendessen
Kleine, tägliche Routinen können im Laufe der Zeit einen großen Unterschied machen – besonders wenn der Körper Unterstützung braucht, um ins Gleichgewicht zu kommen.